Eine kleine Statistik

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Stephans Bräu Hefeweizen „German Beer“

Eingestellt am: 05.11.2014 von Andre Linke

 

Dosenbier? Naja, das geht eigentlich im Bereich Weißbier gar nicht und wird innerhalb unseres Zirkels streng verachtet. Aber bei dem Namen und dem Umstand Urlaub fand ich eine Probe unumgänglich. Eine Bewertung der Flasche entfällt naturgemäß erst einmal, auch wenn die Dose sich wirklich Mühe gibt, nicht total billig zu wirken. Sie schafft es nur bedingt, aber sehen wir darüber gnädig hinweg.

Der Auftritt im Glas ist leider nur teilweise überzeugend und hinterlässt den Eindruck von Brauproduktmassenware – sieht nicht fies aus, weckt aber auch keinerlei Erwartungshaltung. Der erste Schluck lässt dann diese Hoffnung (die ja eigentlich gar keine war) sogar noch erblassen. Ein herber und ansonsten fader Antrunk schwappt da über mich und meine Brauen ziehen sich eng zusammen. Das ist also die kroatische Vorstellung von „German Beer“ und Hefeweizen? Beides prangt nämlich in prahlerischen Schriftzügen auf der Dose. Also Moment mal – wer hat uns das denn eigentlich eingebrockt – ähm – eingebraut? Bei der Internetrecherche kann man nur den Hinweis auf Kaufland in Kroatien, Slowakei und Tschechien finden, eine Brauerei lässt sich aber nicht zur Verantwortung ziehen. Das kann ja gar nicht für das Bier sprechen!

Die weiteren Schlücke bleiben farblos, unterschreiten dann aber dich nicht vollends die Grenze zur Geschmacklosigkeit. Das geht noch, kann man trinken, soooo schlimm ist es ja nun doch nicht – wir kennen unsere Durchhalteparolen zur Genüge. Manchmal stimmt es ja auch, manchmal aber nicht...

Das soll als Fazit genügen. Macht daraus, was ihr wollt. Die Anwendung der Noten aus dem WBZ hätte dann doch noch eine Durchschnittsnote von 4,4 ergeben, worin alles an Urlaubsbonus steckt, was ich erübrigen konnte. Echt jetzt...