Eine kleine Statistik

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Brauereien: 216

Wir haben zuletzt getestet am 21.10.2017:

Ehrenrettung durch Rothaus

Eingestellt am: 19.10.2009 von Andre Linke

Und weiter geht die Weißbierjagd-Reportage aus den Schwarzwaldtagen:

Rothaus Hefe-Weizen

Dieses Weißbier wurde vom WBZ bereits am allerersten Testabend angetestet und erreichte eine Note von 6,33 (hier mehr Info dazu). Einigem im Plenum wollte es dabei gar nicht so recht munden, dazu gehörte auch der Verfasser dieser Zeilen. Dann aber kam der Urlaub im Schwarzwald - und es kam ganz anders. Anreise war an einem Sonntag, üblicherweise haben Super-, Sonder- und Getränkemärkte an diesem Tag ihren Pforten verschlossen. Einzig Tankstellen können bei Durst aushelfen. Das ist hier nicht anders wie im Schwarzwald. Titisee-Neustadt hat nicht so viele Tankstellen, die Aral-Version kommt übrigens gänzlich ohne Weißbier-Angebot im Kühlbereich aus. Unweit befindet sich eine freie Tankstelle und die hatte nur eine Sorte: Rothaus Hefe Weizen. Die Mundwinkel konnten sich trotz des Weißbierfundes kaum heben - die Erinnerung an dieses Getränk waren blass, aber dennoch lebendig. Aber besser ein mittelprächtiges Weißbier als irgendein Pils! Also haben wir uns rangetraut, der eine wider besseren Wissens, der andere mit eher jungfräulicher Premiere.

Der Ankunftsabend konnte also mit einem Produkt der vielleicht bekanntesten Brauerei unserer Urlaubsregion aufwarten (die Brauerei war keine 60 km entfernt) und nach eingehender Kühlung haben wir uns dann ein Rothaus Hefe Weizen zu Gemüte geführt. Es brandete jetzt keine Begeisterung auf, aber die oben genannte Bewertung sagt es ja: Gutes Mittelfeld und damit doch durchaus genießbar. Damit war ein Start zu einer in so vieler Hinsicht wunderbaren Urlaubswoche getan, die eigentlich und tatsächlich nur in Hinblick auf Weißbierkultur enttäuschte. Denn die wahre Wertung des Rothaus erfolgte erst rückblickend: Am Ende der Woche musste man froh sein, wenigstens dieses getrunken haben zu können. Gegenüber den vielen anderen hat es fast am besten geschmeckt. Besser war nur das Fürstenberg vom Fass und um einige Nuancen unsere nächste Exbierdition. Vielleicht wäre eine Testwiederholung angebracht?

Aber dieses eben erst beim nächsten Mal. Bis dahin

ARS BIBENDI

André