Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 314
Brauereien: 216

Wir haben zuletzt getestet am 21.10.2017:

Das Weissbier: Der Weisse Löwe

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 8,8,9,8,9,9,10,8,9

Farbe & Geruch: 6,6,6,6,10,7,7,6,7

Geschmack: 6,8,9,7,8,7,7,5,8

Nachgeschmack: 6,8,8,7,7,7,8,5,8

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

7.1935

Unser Fazit:

Ein typisches, etwas schweres Weissbier ohne wirkliche Schwächen.

Die Brauerei: Elzacher Löwenbrauerei

Beschreibung: (Quelle: www.loewenbrauerei-elzach.de)

Seit 1856

Chronik
Erster Bierbrauer war Konstantin Dold sen., der 1856 aus der Villinger Gegend nach Elzach kam und hier Pauline Merkle vom "Löwen" heiratete. Das von ihm gebraute und in Holzfässer abgefüllte Bier wurde zuerst in einem Felskeller im Buchwald gelagert. Später hat Konstantin Dold jun. hinter dem jetzigen Brauereigelände am Fuße des Haldenwäldeles einen Stollen in den Berg getrieben um dort das Bier kalt lagern zu können. Gekühlt wurde bis 1926 mit Natureis, welches im Winter vom Eisweiher "geerntet" wurde, im Lagerkeller eingelagert die Temperatur langsam abgab. Ein neues Sudhaus mit einer Mäherei wurde in der heutigen Weyergasse 1894 hinter dem Gasthaus Löwen erbaut. 1952 wurde an der Strasse zum Krankenhaus ein neues Sudhaus mit einer Ausschlagmenge von 2.700 L gebaut, 1967 wurde wieder ein Sudhausneubau notwendig und zwar mit 4.500 L Ausschlagmenge. Alle Holzlagerfässer wurden damals durch neue Metalllagertanks ersetzt. 1969 wurde eine neue Flaschen-reinigungs- und Abfüllanlage gebaut, welche in den folgenden Jahren bis heute immer wieder erneuert und erweitert worden ist. Von 1947 bis 1988 war Otto Dold Inhaber der Brauerei. Seit 1995 betreibt sein Sohn Johannes Dold die Brauerei.

Porträt
In der Brauerei muss das Braumalz zunächst durch die Schrotmühle in der die Malzkörner gemahlen werden. Das so vorbereitete Malz wird anschließend im Maischbottich mit Wasser zur so genannten Maische vermischt, diese danach auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. Dabei wandeln die in den Malzkörner enthaltenen natürlichen Enzyme die wasserlösliche Stärke des Getreides in lösliche Malzzucker um.
Der nächste Schritt auf dem Weg zum Bier ist der Läuterbottich. In ihm werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt.
Die aus dem Läuterbottich abfließende Würze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen fließt nun in die Sudpfanne. Dort wird der Hopfen dazu gegeben und die Würze etwa 90 Minuten gekocht.
Nach dem Kochen in der Sudpfanne wird die Würze in den Whirlpool umgepumpt. Hier werden Trübstoffe entfernt.
Bevor nun die Hefe hinzu kommt und die Gärung beginnen kann, muss die Würze im Würzekeller auf die für die Gärung notwendige Temperatur heruntergekühlt werden.
Im Gärbottich wandelt die Hefe den in der Würze gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol um. Bei untergäriger Hefe (Export, Pils und Kräusen) geschieht dies zwischen 5° und 9°, bei obergäriger Hefe sind zwischen 15 und 20 Grad erforderlich.
Durch unsere traditionelle offene Gärung erzielen wir einen feinen, edlen Geschmack, eine ausgeprägte Vollmundigkeit und eine gute Schaumhaltigkeit. Nach Beendigung der Hauptgärung wird das "Jungbier" in den Lagerkeller gepumpt.Während einer 6 - 8 wöchigen Lagerung bei 0° - 1° C reifen unsere Biere aus, die noch entstehende Kohlensäure wird im Bier gebunden. Nach der Lagerung werden unser Export und das Pils filtriert, d. h. letzte noch enthaltene Hefe entfernt. Das geklärte Bier kommt in die Drucktanks und wird anschließend angefüllt.
Bei unserem Hefeweißbier "Der weiße Löwe" sowie bei unserem "Kräusen Pils" schwebt noch etwas Hefe im Bier.
Dies ist auch erwünscht, enthält doch die Hefe die wichtigen Vitamine B1, B2, B6 und H.
Vor der Abfüllung auf Flaschen und Fässer kommt die Reinigung. Nur gründlich gereinigt und kontrolliert können sie immer wieder verwendet werden.
Beim Abfüllen wird zunächst ein Gegendruck auf das Fass bzw. die Flasche erzeugt, damit das Bier nicht aufschäumt oder die Kohlensäure verloren geht. Nach dem verschließen durchlaufen die Flaschen die Etikettiermaschine, hier werden die Etiketten sowie das erforderliche Mindesthaltbarkeitsdatum aufgebracht.
Eine letzte Kontrolle erfolgt, bevor die Flaschen in den Kasten gesetzt werden.

Link: www.loewenbrauerei-elzach.de