Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 314
Brauereien: 216

Wir haben zuletzt getestet am 21.10.2017:

Das Weissbier: PostWeizen Hefe Weiße

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 5,6,6,7,7,7,8

Farbe & Geruch: 8,7,6,8,8,8,8

Geschmack: 9,7,3,8,10,9,9

Nachgeschmack: 9,7,6,7,10,9,9

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

7.8360

Unser Fazit:

Dankeschön ins Allgäu - (fast) allen schmeckt's!

Die Brauerei: Post Brauerei Weiler

Beschreibung: (Quelle: www.post-brauerei.de)

privat-qualitätsbewußt-heimatnah

Geschichte
Als einst königlich Bayerische Posthalterei und Brauerei ist die Post Brauerei Weiler seit jeher mit dem Allgäu und der Region auf ganz außergewöhnliche Weise verbunden. Diese Nähe zu Land und Leuten, das bayerische Reinheitsgebot von 1516 und die Frische der geschmackvollen PostBiere sind die Werte einer gepflegten privaten Brautradition seit 1650 in Weiler im Allgäu.
1907 übernahm Anton Zinth senior als junger Braumeister die Brauerei mit Gasthof und Landwirtschaft. Zunächst allein, dann später gemeinsam mit seinem ältesten Sohn Herbert baute er die anfänglich lokale Braustätte zu einer angesehenen Mittelstandsbrauerei mit regionaler Bedeutung zwischen Allgäuer Alpen und Bodensee aus.
Seit vier Jahrzehnten leiten mit umsichtiger Geschäftspolitik Anton und Herbert Zinth das Familienunternehmen in zweiter und dritter Generation. Neben einem konsequent fortgeführten Qualitäts- und Servicegedanken ist ebenso die Einsatzfreude gut ausgebildeter Mitarbeiter das Brau- und Erfolgsgeheimnis der PostBrauerei Weiler.
Als einzige Brauerei in der Region besitzt die Post Brauerei Weiler mit der Siebers-Quelle einen staatlich anerkannten Mineralbrunnen.

Die Marke PostBier - traditionsreich und einzigartig
PostBier ist ein besonderes und einzigartiges Warenzeichen für die in Weiler im Allgäu gebrauten Biere. 1854 wurde der Bräu und Gastwirt Josef Anton Wucher Königlich Bayerischer Posthalter in Weiler. Diese Ernennung führte dazu, dass der in seinem Besitz stehende Brauereigasthof "Weißes Rössle" fortan den Namen Post Brauerei Weiler im Schild führte. Zugleich war dies die Geburtsstunde der Marke PostBier, die in ihrer Einzigartigkeit 1972 als Schutzmarke in das Deutsche Markenregister eingetragen wurde. Ein historisches und von Passanten oft bewundertes Fassadengemälde des Allgäuer Kunstmaler Paul Keck am Stammhaus der Post Brauerei Weiler versetzt den Betrachter in die Zeit, als nach langer Fahrt mit der Postkutsche ein frisches PostBier in Weiler schon damals willkommen war. Heute ist PostBier eine heimische Traditionsmarke zwischen Allgäuer Alpen und Bodensee - attraktiver und beliebter denn je.

Über die Kunst des PostBier-Brauens

Die Rohstoffe
Brauen mit Überzeugung beginnt bei der Auswahl der Rohstoffe. Davon ist Lothar Steiner, unser Diplom-Braumeister, überzeugt.
Unsere eingebrauten Malze aus integriertem und kontrolliertem Getreideanbau wachsen unmittelbar vor unserer Haustür in Oberschwaben.
Der mildherbe Aromahopfen stammt aus Tettnang. Und das reine Brau-Quellwasser entspringt den Tiefen der Allgäuer Voralpen.
Diese Auslese der Rohstoffe verbunden und einer in der Post Brauerei Weiler mit Leidenschaft gepflegten Braukunst gibt unseren PostBieren eine sehr eigenständige und geschätzte Geschmacksnote.
Wir verwirklichen das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 in vollendeter Perfektion.

Das Sudhaus
Das Sudhaus ist das Herz der Post Brauerei Weiler. Hier legen wir den Grundstein unserer verschiedenen untergärigen und obergärigen PostBiere. Gebraut wird ausschließlich – gemäß dem Bayerischen Reinheitsgebot – mit Hopfen, Malz und Brauwasser.
Die Kunst des Bierbrauens beruht in hohem Maße auf der Beurteilung der vorliegenden Rohstoffe und einem davon abgeleiteten und immer wieder angepassten Sudrezept. Neben guten theoretischen Kenntnissen benötigt der Braumeister dafür ebenso lange praktische Erfahrung.
Das Braumalz liefert den Extrakt für die Stammwürze, die gemäß der einzelnen Biersorte sehr unterschiedlich sein kann.
Der Hopfen verleiht dem Bier einen angenehm herben Geschmack und gibt ihm Haltbarkeit.

Der Gärkeller mit Hefereinzucht
Im Gärkeller, wie der Name schon andeutet, vollzieht sich die Gärung. Untergärige Biere, wie beispielweise unser Post Edel Privat oder unser PostPilsener werden mit untergäriger Bierhefe aus der eigenen Hefereinzucht vergoren. Innerhalb von 6 Tagen wird so die im Sudhaus gewonnene Würze in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.
Für unser Post HefeWeizen dagegen verwenden wir einen obergärigen Hefestamm. Obergärige Hefezellen setzen sich am Ende der Gärphase oben liegend auf dem „Jungbier“ ab. Der untergärige Stamm dagegen am Boden. Daher die Begriffe „untergärig“ und „obergärig“.

Der Lagerkeller
Nach dem „Schlauchen“ in den Lagertank muss das „junge“ PostBier in Ruhe reifen. Während der ersten Tage nach Befüllung sind die Lagertanks noch „offen“. Erst dann werden sie geschlossen und ein Überdruck baut sich auf, der die Gärungs-Kohlensäure bindet. Sie trägt wesentlich zur Frische und einem guten Schaumverhalten bei.
Zwischen vier und sechs Wochen lassen wir unseren untergärigen PostBieren Zeit zur Reifung.
Die Temperaturen liegen dabei zwischen Null und zwei Grad. Die lange Lagerung verleiht PostBieren einen frischen und reinen Geschmack und besondere Bekömmlichkeit.

Die Filtration
PostPilsener und Post Edel Privat sind goldgelbe und feinglänzende Biere. Sie müssen dazu gefiltert werden. Die Filtration geschieht im Kieselgurfilter. Kieselgur ist ein in der Natur abgebautes neutrales Silikat. Sie eignet sich besonders gut, da sie die Trübungsbestandteile des noch unfiltrierten „Kellerbieres“ an sich bindet. Hefezellen, Hopfenharze und andere Eiweißstoffe werden in einer schonenden Weise herausgenommen.
Unser PostZwickelbier bleibt unfiltriert im „Urzustand“. Post Hefeweizen dagegen wird zunächst filtriert, gelangt dann aber wieder mit frischer Hefe zur Nachreifung in die Flasche.

Die Flaschen- und Fassfüllerei
Frisches Allgäuer PostBier „verpacken“ wir in Mehrweg-Flaschen und Fässer. 18.000 Glasflaschen in den Größen 0,5 und 0,33 Liter werden stündlich in unserer Flaschenfüllerei abgefüllt. Das geschieht unter Gegendruck. Nur so kann sich die gebundene Kohlensäure nicht entbinden und das Bier schäumt während des Abfüllvorgangs nicht über.
Jede Flasche wird nach der Reinigung elektronisch von einem Kamerasystem durchleuchtet und auf
Sauberkeit und auf eventuelle Beschädigung hin geprüft. Glasflaschen sind mit großem Abstand das am meisten hygienische und qualitätserhaltende Behältnis für Getränke und damit auch für unser PostBier.
PostBiere in der Flasche gelangen über unseren Heimdienst oder über ansässige Getränkemärkte in die Haushalte. PostBier im Fass geht in die heimische Hotellerie und Gastronomie.

Hier gibt es übrigens ein Video einer Brauereiführung.

PostWeizen Hefe
Das über mehr als ein halbes Jahrhundert gepflegte obergärige Gär- und Reifeverfahren verleiht der PostWeizen Hefeweiße ein feinfruchtiges Aroma und einer besonders prickelnden Frische.
Gebraut mit schwäbischem Weizen- und Gerstenmalz aus integriertem und kontrolliertem Anbau ist PostWeizen – Hefeweiße.
Stammwürze 12,8%


 

Link: www.post-brauerei.de