Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 311
Brauereien: 213

Wir haben zuletzt getestet am 29.07.2017:

Das Weissbier: Hoepfner Hefe-Weizen

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 4,6,5,6,6,5,6,5,6

Farbe & Geruch: 5,6,4,4,6,5,7,4,5

Geschmack: 6,5,5,6,7,7,7,6,5

Nachgeschmack: 5,5,4,5,6,6,6,5,5

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

5.6045

Unser Fazit:

Ein polarisierendes Weißbier, hefig-sudiger Geruch, im Geschmack mit einer leicht hefigen Note. Ein Weißbier, das keine einheitliche Bewertung zulässt.

Die Brauerei: Höpfner

Beschreibung: (Quelle: www.hoepfner.de)

Willkommen in der Hochburg der Braukunst

Die "Hochburg der Braukunst" hat jeder vor Augen, wenn er an Hoepfner denkt. Und man weiss hierzulande auch, dass diese Brauerei nicht wie jede andere ist. Jährlich lockt sie an Pfingsten zum Burgfest zahlreiche Besucher an.
Die 1798 gegründete, in Karlsruhe ansässige Privatbrauerei Hoepfner konzentriert ihren Vertrieb auf den badischen Raum und Frankreich. Sie ist eine der meistprämierten Brauereien in Deutschland. Unter anderem erhielt sie von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) 2005 fünf goldene DLG-Preise für die hervorragende Qualität ihrer Produkte (Pilsner, Goldköpfle, Hefeweizen, Porter, Jubelbier). Außerdem gewann Hoepfner 2004 beim European Beer Star Award Gold, Silber, Bronze und den Pulikumspreis.
Mit 83 Mitarbeitern in einem hochmodernen Betrieb in der historischen "Bierburg" werden jährlich 200.000 hl gebraut. Die Privatbrauerei Hoepfner bietet dem Genießer ein breites Sortiment an Bieren mit besonderem Geschmack.

Geschichte - Privatbrauerei Hoepfner: 200 Jahre Brautradition

1798 erwarb Karl Friedrich Gottlieb Hoepfner in Liedolsheim ein Anwesen zum Betrieb einer Brauerei, 1849 zog die Firma nach Karlsruhe.
Ab 1851 wurde in der Kaiserstraße gebraut und das Bier in Felsenkellern am Turmberg kühlgehalten, mit Hilfe von Natureisblöcken, die im Winter aus nahen Seen geschlagen wurden, oder auch durch Gletschereis aus den Alpen.
Als Nachfrage und Produktion stiegen, reichte die Kapazität in der Kaiserstraße nicht mehr aus. So entstand 1896 bis 1898 nach der Konzeption von Kommerzienrat Friedrich Hoepfner und Plänen von Johann Hantschel die "Hochburg der Braukunst", die jeder vor Augen hat, wenn er an Hoepfner denkt. Jährlich lockt sie an Pfingsten zum Burgfest zahlreiche Besucher an.
Mit über 80 Mitarbeitern in einem hochmodernen Braubetrieb werden jährlich viele Hektoliter verkauft, wobei das himmlisch herbe Pilsner mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion ausmacht.

Qualitätskontrolle und überschaubarer Ablauf

Stellt man sich so die Brauerei der Zukunft vor: Eine Anhäufung riesiger Gefäße, die von geheimnisvollenen Leitungen verbunden und durch allwissende Computer gesteuert werden? Wer sich unsere "Hochburg der Braukunst" am Fusse des Schwarzwaldes ansieht, kann sich heute schon ein ganz anderes Bild davon machen, was Bierbrauen bedeutet.
Wir haben unsere Produktion bewußt so gestaltet, daß an vielen Stellen eingegriffen werden kann. Wir arbeiten mit relativ kleinen Gefäßen, in überschaubarem Ablauf. Überall können wir prüfen, ob die natürlichen Vorgänge des Siedens, Gärens und Reifens erwartungsgemäß gelaufen sind. Da sich die Malz und Hopfen mit jeder Saison, mit jedem Herkunftsgebiet verändern, könnte die Kunst des Brauens bei uns nicht darin bestehen, immer
wieder gleiche Zutaten und Prozesse einzusetzen. Ganz im Gegegenteil, aus den natürlichen Schwankungen in der Zusammensetzung der Rohstoffe und im Gärverhalten der Hefe muß durch leichte Anpassungen im Brauprozess immer wieder der gleiche, typische Hoepfner-Geschmack gewonnen werden. Dies kann kein Computer steuern und kontrollieren.
Deshalb sind es bei uns Menschen, die Bier brauen. Vorsichtig, Schritt für Schritt, sorgfältig in der Qualitätskontrolle, ihrem Beruf mit Stolz und Liebe verbunden - eben Brauer mit Leib und Seele.
Das ist die Art von Brauerei, der die Zukunft gehört. Nicht die Raffinerie-ähnliche Abfüllstation, sondern die Hochburg der Braukunst. Den Unterschied können sie heute schon schmecken.
Das klappt aber nur in einem innovativen Klima, wie es unsere Leitlinien ermöglichen, und mit Mitarbeitern, die auf dem neuesten Stand sind. Deshalb haben wir das Fortbildungsprogramm Hoepfner Quali2000.

So sieht es unser Hauspoet

Weissbier will der wilde Wuhler
weil im Weizen Wahrheit wohnt
während Wasser ohne Wissen
nicht einmal die Blase schont.

Hoepfner Hefe-Weizen

Mit feinem Weizenmalz eingebraut präsentiert sich diese Spezialität kräftig und geschmackvoll. Entdecken Sie, wie frisch der Sommer schmeckt!

Geschichte

Weizenbiere galten in Deutschland bis etwa 1970 als rein bayrische Spezialität. Jetzt haben sie ihren Siegeszug angetreten (und werden nicht nur im Biergarten verzehrt). Hefe-Weissbier gibt es bei uns etwa seit 1980. Übrigens: Weissbier und Weizenbier sind zwei Begriffe mit der selben Bedeutung. Allerdings hat es sich eingebürgert, nur die mit Hefe ausgeschenkten, naturtrüben Biere als "Weissbier" zu bezeichnen.

Besondere Brauweise

Hoepfner Hefe-Weissbier wird zu etwa 50% aus Hoepfner Weizenmalz, zu 50% aus Hoepfner Gerstenmalz gebraut und mit obergäriger Hefe vergoren. Vor der Abfüllung wird es kurz filtriert. Im Fass macht es eine zweite Gärung durch, weil nochmals Jungbier mit lebender Hefe zugegeben wird. Das dauert etwa eine Woche. Der Kohlensäuregehalt liegt deutlich höher als bei Pils oder Export, d.h. man hat viel natürliche Gärungskohlensäure im Bier.
Der kräftige Geschmack wird durch die vitale Hefe im Nachtrunk verstärkt.
Kein gutes Rezept: Hefe-Weissbier mit Bananensaft (aber wer es unbedingt möchte, darf es sich mischen ...)
             
Stammwürze               12,5%          = die Summe der im Wasser gelösten Bestandteile
Alkoholgehalt               4,9 Vol%       49 Milliliter auf einen Liter Bier
Bittereinheiten             20IBU            20 IBU ist ein niedriger Wert
Farbe                            25 EBC           gemessen nach der Vorschrift der European
                                                               Brewery Convention. 25 EBC ist dunkelgelb. Durch
                                                                Hefe und Eiweiße ist das Bier trüb, was die Farbe                                                                             dunkler erscheinen lässt



Link: www.hoepfner.de