Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 314
Brauereien: 216

Wir haben zuletzt getestet am 21.10.2017:

Das Weissbier: Rhaner Traditionsweißbier

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 5,6,7,7,7,8,10

Farbe & Geruch: 6,6,7,7,7,7,8

Geschmack: 3,4,5,5,5,6,7

Nachgeschmack: 3,4,4,4,5,6,7

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

5.2990

Unser Fazit:

Im Auftritt noch gut, eine unbestimmte, süssliche Note im Geruch, Geschmack untypisch - alles in allem nicht überzeugend!

StS

Die Brauerei: Rhaner Bräu

Beschreibung: (Quelle: http://www.rhaner.de)

Brautradition seit 1283

Rhanerbräu zählt zu den 15 ältesten Unternehmen Deutschlands und zu den weltweit 5 ältesten Brauereien, die von Gründung an bis heute ohne Unterbrechung Bier brauen!
Diese Jahrhunderte alte Brautradition, die Braukultur und die handwerkliche Erfahrung eines gewachsenen Familienunternehmens - all das schmeckt man mit jedem Schluck unserer süffigen Rhaner Biere. Das Jahr 2011 ist da...und damit das 728. Jahr unserer einzigartigen Historie. Wir laden Sie ein, unsere Familienbrauerei kennenzulernen ...hier im Internet- gerne auch bei facebook, in Ihrem Lieblingswirtshaus, bei vielen Festveranstaltungen ...wie auch zu Hause, bei einer süffigen Halbe Rhaner Bier!

Über 725 Jahre Brautradition, 725 Jahre Erfahrung und 725 Jahre Liebe zum Brauhandwerk. Das schmeckt man einfach!

Rhanerbräu betreibt keine Großbrauerei, die ein uniformes Fabrik-Bier herstellt, sondern pflegt die handwerkliche Kunst des Bierbrauens, indem sie erlesene Bier-Schmankerl anbieten. Manche dieser Biere sind nur saisonal oder sogar nur ganz kurz erhältlich. Dadurch sind, wie zum Beispiel beim Maxi-Bock und Lilly Bock, die naturgegebenen Eigenheiten einzelner Bier-Jahrgänge unterscheidbar.
Durch die Spezialisierung auf besondere Bier-Schmankerl (z.B.: Keller Bier) kann die ganze Vielfalt Bayerischer Bierkultur angeboten werden. Dadurch wird dazu beitragen, dass die große Bayerische Biertradition weitergetragen wird! Dazu fühlen sie sich aufgrund ihrer einzigartigen Tradition verpflichtet! Und: so ist das Bierbrauen eine echte Lust!

Die frischen Kracherl
Nicht nur für seine guten und bekömmlichen Biere ist der Rhanerbräu weit über die Grenzen unserer Region hinaus bekannt. Auch die alkoholfreien Getränke - im Volksmund „Kracherl” - aus Rhan sind eine echte Geschmacks-Erfrischung!
Wie das Bier werden auch Cola-Mix, Zitronen oder Orangenlimo mit dem weichen Rhaner Felsquellwasser hergestellt. Ob mit Geschmack oder einfach pur als Felsquellwasser oder Felsquellwasser medium: Rhaner Kracherl erfrischen Körper, Geist und Sinne.

Der Blick zurück
Spannend, unterhaltsam, amüsant, bisweilen auch skurril sind die Geschichten, die sich in über 725 Jahren in und um Rhan zugetragen haben. Der Blick zurück auf eine unglaubliche Firmengeschichte ist selbst für uns immer wieder überraschend. So zählt Rhanerbräu doch zu den 5 ältesten deutschen Brauereien mit ununterbrochener Brautradition!
Aber nicht nur historische Ereignisse, sondern vor allem auch die Entwicklungen der letzten Jahre waren für die älteste Familienbrauerei Ostbayerns prägend und entscheidend. Es ist nicht nur gelungen, sich als regionale Brauerei am Markt zu behaupten, sondern sich als hochmodernes Unternehmen für die Zukunft zu rüsten: als traditioneller aber auch richtungweisender Familienbetrieb mit unvergleichlicher Brautradition und bestmöglichen Voraussetzungen, Spitzenqualitäten zu brauen. Was sich so alles in Rhan abspielt, welche Geschichten sich in fast acht Jahrhunderten zugetragen haben und wohin uns die Zukunft führen wird – all das können Sie auf diesen Seiten nachlesen. Am besten natürlich bei einem guten Schluck Rhaner Bier!

1283
Man schreibt das Jahr anno domini 1283: Das Bauerndorf Rhan (ehemals auch „Reuen”, „Rein”, „Rhein”, „Rhän”) ist „Edelsitz des 'Heinrich der Preu' aus dem Geschlecht der Geiganter von Trausnitz”.
Das Brauhaus, der Hof und die Taferne werden in alten Urkunden und Kirchenbüchern der Pfarrei Döfering genannt; damit zählt der Rhanerbräu zu den 10 ersten urkundlich erwähnten Brauereien des Erdkreises (von denen heute immerhin noch 5 existieren). In jener Zeit, als die Braustätte in Rhan erstmals urkundlich erwähnt wurde, war Bierbrauen noch körperliche Schwerstarbeit. Es gab noch keine Rohrleitungen, sodass selbst Wasser ebenso getragen werden musste, wie die Würze und das fertige Bier. Geheizt wurde mit Holz und beleuchtet mit Kienspan.
Gewisse Parallelen der heutigen mit der damaligen Welt drängen sich bei einem Vergleich auf:

    * Es war die Zeit des sagenhaften Auftretens des Rattenfängers von Hameln.
    * Europa wurde zu dieser Zeit von einer Tanzwut-Epidemie, dem sogenannten Veitstanz, heimgesucht.
    * Kriegerische Auseinandersetzungen gab es allen Ecken und Enden.
    * Größtes Weltreich war China.
    * Auch damals gab es schon Supergagen, wie heute in den Top-Etagen von Großkonzernen: Thaddeus Florentinus, ein Arzt aus Bologna, behandelte Papst Honorius IV. und erhielt ein Tageshonorar von 100 Goldstücken.

Bier hatte in der damaligen Zeit noch keineswegs die heutige Bedeutung. Eine Dominanz erlangte es erst etwa zweihundert Jahre nach der Gründung des Rhanerbräu, als Bier mehr und mehr den Weinbau in Bayern verdrängte.
Kein Wunder also, dass sich aus dieser weit zurückliegenden Zeit nur sehr wenige Brauereien in das 21. Jahrhundert herrüberretten konnten; der Rhanerbräu ist eine der ganz wenigen davon.

1516
Das Reinheitsgebot wird durch Bayerns Herzog Wilhelm IV. erlassen.
Es ist damit das älteste noch heute gültige Lebensmittel-Gesetz der Welt.
1742
Der gefürchtete Pandurenobrist Franz von der Trenck zieht vorbei an Rhan und lagert vor Waldmünchen.
1776
Das Brauhaus in Rhan geht ins Eigentum der Familie Bruckmayer über.
Jakob Bruckmayer, geboren in Arnbruck, kauft den Erbrechtsbrief für 4000 Gulden und wird rechtmäßiger Eigentümer über die Wirtstafern, die Braustatt und den Hof. Er ist Stammvater der Familie Bruckmayer und begründet eine einzigartige Familientradition, die bis heute andauert.
1846
Michael Bruckmayer errichtet in Rhan eine Kapelle. Bischof Ignatius von Regensburg, der auf der Durchreise wiederholt in Rhan übernachtete, hat in dieser Kapelle einige Male das heilige Messopfer gefeiert.
1910
Josef Bruckmayer senior übernimmt das Anwesen. (Fa. Josef Bruckmayer und Sohn). Das Zeitalter der technischen Revolution hat begonnen.
1922
Elektrisches Licht und Kraftstrom werden in der Brauerei installiert.
1924
Wegen Lagerkellerbaus wird die Kapelle abgebrochen und auf der anderen Straßenseite wieder aufgebaut.
1926
Erste Alu-Tanks GRESSER. In Verbindung mit dem neuen Lagerkeller werden die ersten elektrischen Kühlmaschinen installiert, das Zeitalter der Eiskeller ist für Rhanerbräu endgültig beendet.
Auf dem Berghang Richtung Löwendorf erfolgen die ersten Quellfassungen des später berühmten Rhaner Felsquellwassers durch J. Bruckmayer sen. Bau der ersten Wasserleitung in die Brauerei.
1935
In Cham werden Brauerei und Mälzerei Raab und das heutige Rhanerbräu-Stüberl gekauft. Man zog in Erwägung, die Produktion von Rhan nach Cham zu verlegen, entschied sich dann aber doch, in Rhan zu bleiben.
Grund dafür: das gute Rhaner Felsquellwasser als unvergleichlich gutes Brauwasser.
1955
Erste Teile der Landwirtschaft wurden verpachtet. Unter der Führung von Josef Bruckmayer jun. (Josef Bruckmayer & Sohn), der Bierbrauer aus Leidenschaft war, musste die Landwirtschaft zugunsten der Brauerei zurücktreten.
Die Brauerei hingegen wurde ständig modernisiert und vergrößert.
1963
Neubau von Sudhaus und Malzsilos.
1965
Der vorgesehene Brauereierbe Max Bruckmayer, Sohn von Josef Bruckmayer jun., verunglückt mit 19 Jahren tödlich.
1968
Vergrößerung des Lagerkellers: neue Lagertanks GRESSER.
1971
Vollautomatische Flaschen-Reinigungsmaschine HOLDEFLEISS
1972
Tod von Josef Bruckmayer sen. Die bisher noch selbstbewirtschafteten Teile der Landwirtschaft werden verpachtet.
Whirlpool statt Kühlschiff: Die fortschrittliche Art, die gekochte Würze abzukühlen und die schwebenden Eiweißbestandteile auszuscheiden, wird in Rhan damit früher als in vielen anderen Brauereien eingeführt.
1977
Tod von Josef Bruckmayer jun. im Alter von 65 Jahren. Dessen Tochter, Christa Plößl, übernimmt die Geschäftsführung der Brauerei und setzt die Vergrößerung und Automatisierung der Brauerei konsequent fort.
Neubau Gerstenannahme. Etikettiermaschiene PIRZER und vollautomatische RICO Flaschen-Einpack-Maschine.
1978
Ehemalige Mälzerei der Brauerei Raab in Cham wird abgerissen. Neubau Wohn- und Geschäftshaus Ludwigstraße 3, „Cafe Dauner” - heute jedem wohlbekannt als Heimat des Restaurants „Morizz”.
1980
Brauereibesitzer Alois Plößl, JORDANBRÄU Amberg, verunglückt im Alter von 59 Jahren tödlich. Verlagerung der Produktion von JORDANBRÄU nach Rhan.
1983
700 Jahre Rhanerbräu: Vom 25. bis 27. Juni 1983 feierte Rhanerbräu das 700jährige Bestehen. Umstellung auf EDV-Buchhaltung: Rechenzentrum Weihenstephan.
1985
Neubau Stapelhalle:
Ende der Rollbahnen und Beginn der Palettierung mit Staplerbetrieb
Neubau Flaschen-Füllerei:
Flaschenfüll- und Verschließmaschine ROLA, Seitz-Enzinger, Flaschen-Auspack-Maschine STOCKER
Pre-Mix- Maschine für alkoholfreie Getränke, Flüssigzucker-Tanks, Neue Lagertanks, Dachgeschoß-Ausbau Bürogebäude
1988
Weitere Investitionen unter Leitung von Heinz Eisenberger - Vollautomatisiertes, computergesteuertes Sudhaus:
Sudpfanne: JACOB CARL, Automatisation: KASPAR SCHULZ, Heißwasserversorgung: GRESSER
Weißbier-Kühlräume:
Wiederaufnahme der Weißbierproduktion nach über 30 Jahren, Flotationstank und Weißbiergärtank GRESSER, Neuerrichtung und Erweiterung der Dampfversorgungsanlage
1989
Erweiterung des Gärkellers:
zwei einzeln gesteuerte und gekühlte Gärtanks GRESSER, Umstellung von Alu-Fässern auf Edelstahl-Kegs, Vollautomatische, rechnergesteuerte Keg-Reinigungs-und Füllanlage M+F
1992
Die Modernisierung wird konsequent fortgesetzt. Flaschenreinigungsanlage KRONES, Leistung 12.000 Flaschen/ Std, Flaschen- Einpack-Maschine STOCK-PACK, Bierkastenreinigungsanlage MARKL, Drucktank GRESSER
1993
Umstellung auf neue Kästen im ISO-Modul Maß 300 * 400 mm; Vorbereitung auf die NRW-Flasche.
1995
Abriss Gerstenannahme und aller alten Gebäudeteile in der weiteren Flucht entlang der Grundstücksgrenze zum Nachbargrundstück WAGNER. Nach Grundstückstausch (WAGNER erhält alte Wirtschaft, RHANERBRÄU erhält Grenzstreifen entlang der begradigten Grenze zu WAGNER): Neubau des Verwaltungsgebäudes und einer neuen Garagen- und Lagerhalle entlang der Grundstücksgrenze (beiderseitige Grenzbebauung)
1996
Neue, vernetzte EDV-Anlage: völlig autarke In-Haus-Lösung in der Verwaltung mit BSI-Software unter Novell. Umstellung auf NRW-Bierflasche. Etikettiermaschine GERNEP für 3-fach-Etikettierung. Anpassung der Etiketten-Ausstattung: Rückenetikett und Umstellung der Limonaden auf „Rhaner” Entkork- und Entschraubungsmaschine STOCK-PACK. Altes Bürogebäude wird umgebaut in Besucherstüberl, Braumeister-Büro und Aufenthaltsraum der Belegschaft. Die elektronische Einrichtung in der Produktion wird ständig verfeinert: immer neue Überwachungsapparate ermöglichen eine immer konstantere Qualität des Rhaner Bieres.
1997
Am 1. Januar erhält RHANERBRÄU eine neue Gesellschaftsform.
JORDANBRÄU Amberg und die bisherige Firma RHANERBRÄU werden zu Besitzunternehmen der neugegründeten RHANERBRÄU VERTRIEBS GmbH & Co. KG.Die Produktion von Bier und alkoholfreien Getränken besorgt die Firma ACP INVESTITIONS- und PRODUKTIONS GmbH, die zugleich mit 100% an der RHANERBRÄU VERTRIEBS-VERWALTUNGS GmbH beteiligt ist, die die Komplementärfunktion in der neuen Kommanditgesellschaft ausübt.
1998
Umstellung der Abfüllung alkoholfreier Getränke auf die weiße NRW-Flasche mit Schraubverschluss, blauer RHANER Limonaden-Kasten. Verschraub-Maschine ADELSKI.
Die elektronische Einrichtung in der Produktion wird ständig verfeinert:
Online-Stammwürze-Meßgerät am Bierfilter, Flaschenfüllstandskontrolle.
Neuer Gär- und Lagerkeller und neue zentrale Reinigungsanlage (CIP) mit insgesamt 17 einzeln gekühlten und überwachten Tanks, 3,5 km Edelstahl-Verrohrung aller Tanks mit rechnergesteuerter Wege-Überwachung (Fa. Viktor Gresser)
Neue Kälteversorgung (Verbundanlage mit 3 Ammoniak-Kompressoren zur Kälteerzeugung und Glycol als Kälteträger)
In den Folgejahren unterwirft sich der Rhanerbräu vielen freiwilligen Zertifizierungen:
nach zweijährigem Aufbau eines Umwelt-Management-Systems erhält er als erste Brauerei in den Landkreisen Cham, Schwandorf und Regen das EG-Öko-Audit-Zertifikat (Registernummer DE-S-166-00034); Teilnahme am Umweltpakt Bayern
Diese Bemühungen entsprechen der Rhaner Grundsatzerklärung des Rhanerbräu, wie sie auch im Öko-Audit zu lesen ist:
„Seit 1283 brauen wir reines, frisches Bier mit eigenem Felsquellwasser. Als traditionell mittelständische Privatbrauerei ist es unsere Aufgabe, sowohl ein qualitativ hochwertiges Produkt anzubieten als auch die Nähe, insbesondere den guten Service,  zu allen unseren Kunden zu wahren. Unsere Eigenständigkeit und Unabhängigkeit werden wir auch in Zukunft behalten und alle unsere Biere weiterhin nur in Rhan brauen und abfüllen. Denn nur so können wir eine konstante und gleichbleibend gute Qualität garantieren.“
2000
Bayerwald-Premium-Siegel für unser beliebtes Rhaner Bier und unser feinstes Rhaner Quellwasser.
Teilnahme am Umweltpakt Bayern II
2003
Zu den Sorten Rhaner Export Hell, Rhaner Panduren Weiße, Leichte Weiße, Rhaner Pils, Rhaner Festbier und Rhaner MAXI-Bock kommen drei Neue hinzu: Rhaner Schwarzer Pandur, ein dunkles unfiltriertes Hefe-Weißbier, Rhaner Export Dunkel und Rhaner Radler.
2004
Neubau einer Flaschen- abfüllerei-und Logistikhalle.
Das 72 Meter lange Gebäude stellt den wesentlichen Teil einer Entwicklung dar, in der die Brauerei in allen Betriebsteilen (Sudhaus, Gär- und Lagerkeller, Abfüllung) auf den neuesten Stand der Technik gebracht wurde. Ein circa 70 Meter langer, begehbarer Tunnel verbindet die neuen Betriebsteile mit den bestehenden. Jetzt sind insgesamt 5,5 km Edelstahl- leitungen in der Brauerei verbaut.    
Der Umzug vom „alten“(Baujahr 1985!) Abfüllerei-Gebäude in den Neubau mußte generalstabsmäßig geplant und ausgeführt werden, denn die Anbindung des neuen an die bestehenden Betriebsteile mußte in weniger als 10 Tagen erfolgen: zu groß wäre sonst die Menge an Bierkisten gewesen, die als Vorrat abgefüllt werden mußten.
Die neue Abfüll-Linie, die auf 12.000 Flaschen pro Stunde ausgelegt wurde, ist nach den neuesten Erkenntnissen der Brauerei-Technik geplant und ermöglicht ein besonders rationelles und dabei umweltschonendes Befüllen und Verpacken der Flaschen.
2005
Die Keg-Fass-Abfüllung wird in den Gebäudekomplex der bisherigen Flaschenfüllerei verlegt:
damit steht sowohl bei der Fass-Abfüllung wie auch bei der Fass-Logistik mehr Raum zur Verfügung.
Neues, ökologisch ausgerichtetes Bier-Filtrationssystem. Neue Drucktanks für filtriertes Bier.

… und es heißt auch weiterhin:

„Rhan, ein kleines Dorf im
Chamer Land, ist durch sein
gutes Bier bekannt!”
2008
725-jähriges Rhanerbräu-Jubiläum , für diesen Anlass neue Flaschen-Etikettiermaschine zur neuen Etiketten-Ausstattung und Erweiterung unseres beliebten Rhanerbier-Sortiments.
2009
Im 21. Jahrhundert hat der betriebliche Umweltschutz hohe Priorität. Der Erhalt des EG-Öko-Audits sowie die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Bayerwald Premium- Qualität und Natur“ für Rhaner Bier und Rhaner Quellwasser unterstreichen das intensive Engagement sowie die regionale Bedeutung der Brauerei.
Konsequenterweise wird im Frühsommer 2009 die Wärmeversorgung der gesamten Brauerei auf regenerative Energie umgestellt. Im "Rhaner Bierkist`l", einem Gebäude in Form des größten Bierkist`l der Welt wird eine richtungsweisende Biomasse-Heizzentrale errichtet, die Prozesswärme in Form von Hochdruck-Dampf co2-neutral für alle Betriebsteile bereit stellt.
Die Rhanerbrauerei zählt heute zu den wenigen Brauereien, die vom Sudhaus bis zur Abfüllung der Rhaner Biere alle Arbeitsvorgänge selbst erledigt. Nur so kann die hohe Qualität garantiert werden, denn es gilt:
Rhaner Bier – immer gleich gut und bekömmlich!

Von Kriegsherrn, Ministern und Bischöfen
Wie also acht Jahrhunderte ins Land ziehen, so ranken sich auch viele Geschichten und Anekdoten um den Rhanerbräu.
Manche Kriegswirren gilt es zu überstehen, wie anno 1433 die Hussiten-Schlacht bei Hiltersried...
Obrist Franz von der Trenck zieht anno 1742 mit seinen gefürchteten Panduren an Rhan vorbei nach Waldmünchen: Wilde Gesellen, welchen aber das Bier aus Rhan durchaus gemundet hat, allem voran das gar dunkle Weissbier! (...)
Vor nunmehr 175 Jahren haben die Bruckmayers auch noch anderweitig ins Weltgeschehen eingegriffen: Einer der Söhne des Jakob Bruckmayer, nämlich Simon Bruckmayer, der Postexpediteur und Postverwalter in Waldmünchen war und Landtagsabgeordneter noch dazu, dieser Simon Bruckmayer hat den Außenminister des französischen Schattenkabinetts, den Dichter und Politiker François René de Chateaubriand vom 21. bis zum 23. Mai 1833, im „Hotel zur Post” in Waldmünchen beherbergt, weil ein rothaariger böhmischer Zöllner ihn auf dem Weg nach Prag nicht passieren ließ. Anschließend hat Simon Bruckmayer den berühmten Franzosen heil über die Grenze gebracht und  Waldmünchen ist in die Weltliteratur eingegangen, weil Chateaubriand die Begebenheit in seinen Memoiren verewigte. Dass er länger als nötig in Waldmünchen verweilte ist der Anmut einer Waldmünchner Bürgerstochter und der Anziehungskraft, die unser Rhaner Bier auf den Franzosen ausgeübt hat, zuzuschreiben (...) aber das steht so nicht in seinen Büchern, das wissen nur Eingeweihte! (...)
1846 errichtet Michael Bruckmayer in Rhan eine Kapelle. Bischof Ignatius von Regensburg, der auf der Durchreise wiederholt in Rhan übernachtete, hat in dieser Kapelle einige Male das heilige Messopfer gefeiert; kein Wunder, dass der Bischof so gern in Rhan nächtigte; hat er doch in Regensburg kein so gutes Bier! (...)
1935 zieht der Rhanerbräu einen Umzug der Brauerei nach Cham in Betracht; bleibt dann aber doch in Rhan - des unvergleichlich guten Felsquellwassers wegen!...
Noch vieles mehr gibt es zu berichten – aus über 725 Jahren Brau- und Familientradition ... und seit Herbst 2010 auch live in unserer Brauerei zu erleben als "Zeitreise des Rhanerbräu", unsere historische Brauerei-Erlebnisführung!

Rhaner Pandurenweiße
Unsere Panduren Weisse ist eine Reminiszenz auf Franz Freiherr von der Trenck, der als berüchtigter Anführer der Panduren unsere Nachbarstadt Waldmünchen im Jahr 1742 in Angst und Schrecken versetzte; seiner wundersamen Wandlung zum "Mensch mit Herz", die durch die bedingungslose Liebe eines jungen Mädchens hervorgerufen wurde, wird alljährlich bei den Waldmünchener Trenckfestspielen gedacht...und uns vom Rhanerbräu ist es eine Ehre unser handwerklich gebrautes, unfiltriertes und bernsteinfarbenes Hefeweissbier dem Trenck zu widmen!
Und: Goldmedaille für DLG-Prämierte Spitzenqualität für unsere Panduren-Weisse...wenn das der Trenck schon gewußt hätte !

ZUTATEN: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Export alc. 5,2 % vol.
 












 

Link: http://www.rhaner.de