Eine kleine Statistik

Besucher: 256685
Getestete Weissbiere: 316
Brauereien: 217

Wir haben zuletzt getestet am 11.11.2017:

Das Weissbier: Willibalds Schlossweisse

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 5,6,7,8,8,9,10

Farbe & Geruch: 8,8,9,9,9,9,10

Geschmack: 8,8,9,9,9,9,9

Nachgeschmack: 8,8,9,9,9,9,9

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

8.6755

Unser Fazit:

Ein beinahe sahniges und vor allem homogenes Weißbier, das überzeugt - Einfach gut! Das war unser Test Nr 250 und die schwere Aufgabe wurde zur vollsten Zufriedenheit erfüllt!

 

BK

Die Brauerei: Au-Hallertauer Schlossbrauerei

Beschreibung: (Quelle: http://www.auer-bier.de)

Mehr als 400 Jahre Brautradition – diese großartige Vergangenheit lässt bereits eine ebenso erfolgreiche Gegenwart und Zukunft erahnen. Seit 1846 befinden sich Brauerei und Schloss im Besitz der Freiherren Beck von Peccoz. Heute, in der sechsten Generation der Familie, leitet Michael Beck von Peccoz die Schlossbrauerei nach wie vor traditionsbewusst, aber auch mit dem nötigen Blick nach vorne. Modernes Management und fortschrittliche Technik bewahren der Brauerei ihre erfolgreiche Geschichte. So sind die Auer Biere auch weit über die Hallertau hinaus bekannt und beliebt.

Zuhause in der Holledau.
In Bayern ist eine Frage ganz entscheidend: "Sag einmal, wo kommst du denn her?" Denn die Bayern differenzieren oft stärker zwischen den Regionen, ja sogar zwischen Dörfern, als etwa zwischen Bayern und Österreich.
Einem Hallertauer ist indes Respekt gewiss. Denn er sichert drei besonders bayerische Güter: Bier, Dialekt und Tradition. Mischt man diese Drei, entsteht die Gemütlichkeit, das beste und empfindlichste bayerische Gut.
Seit dem 8. Jahrhundert wird in der Hallertau der Hopfen angebaut. Und seit 1912 ist sie das größte Hopfenanbaugebiet in ganz Deutschland. Die Arbeit der Hopfenzupfer galt immer schon als wichtig. So wichtig, dass die Manschaften der Hopfenzupfer auf Fotografien festgehalten wurden.
Heutzutage liefern die Hallertauer Hopfenbauern gut 86 Prozent des deutschen und etwa 32 Prozent des globalen Hopfens. Das Anbaugebiet ist 2.400 Kilometer groß, exakt eingrenzen lässt es sich nicht. Offiziell wird es von Moosburg, Freising, Schrobenhausen, Ingolstadt, Kelheim und Landshut abgesteckt. Die Hallertau ist also ober- und niederbayerisch zugleich.
Natürlich lohnt sich ein Besuch der Hallertau vor allem dann, wenn es Sommer ist und der Hopfen reif. Die Reben, die voll und satt an den Stangen hängen, entzücken Augen und Nase. Und nachdem man die grüne und duftige Landschaft genossen hat, kann man sich zum Beispiel in den Biergarten der Schlossbrauerei Au-Hallertau setzten, um das Ergebnis der Arbeit der Hopfenbauer wie -zupfer zu verkosten.
Außer Hopfen, Landschaft und Bier, bietet die Hallertau sehenswerte Kulturgüter. Da wäre zuerst das Wasserschloss der Familie Beck von Peccoz in Au-Hallertau zu nennen, neben dem die stolze und traditionelle Schlossbrauerei steht. Überhaupt muss man in der Region den Adel und sein imposantes Vermächtnis nicht lange suchen. Da gibt es unter anderem das Wasserschloss Reichertshausen oder das Rohrbacher Schloss mit seiner historischen Wehrkirche und der alten Tafernwirtschaft. In Pfaffenhofen an der Ilm wiederum ragt der schon von weitem sichtbare, weil sehr hohe, Turm der Stadtpfarrkirche auf. Der Hauptplatz der Kirche soll einer der schönsten in Oberbayern sein. Wer sich ausführlich über alle gut erhaltenen und beschaulischen Kulturgüter und den Hopfenanbau informieren will, kann das zum Beispiel im Deutschen Hopfenmuseum. Dieses öffnet im Wolnzacher Zentrum der Hallterau seine Türen für Neugierige und veranschaulicht mit Ausstellungen die regionale und nationale Hopfengeschichte.
Auch berühmte Persönlichkeiten, wie den launigen Volkssänger Roider Jackl, sind Exportschlager aus der Hallertau. Und, dass der Roider Jackl Kenner und Freund des Bieres war, hört man unter anderem aus den Zeilen: "Auf alle die Getränke recht gern verzichten wir. Bringts uns a Maßerl guades, echtes, g'süffiges, g'schmackiges, boarisches Bier."
Man sollte ihm folgen und sich in die Schlossbrauerei Au-Hallertau begeben, auf ein Bier, eine Brotzeit und ein Gespräch mit den hopfenkundigen Einheimischen.

Brauen aus Begeisterung
In der Schlossbrauerei Au-Halltertau achtet man die Tradition. Seit mehr als 400 Jahren kümmert man sich dort um die Herstellung eines köstlichen, ehrlichen und überregional begehrten Bieres.
Egal wie fortschrittlich wir sind und wie viele technische Gerätschaften wir bei der Arbeit und im Alltag verwenden: die wichtigen Traditionen bleiben bestehen. Weiß man doch, dass "neu" keine unbedingte Gleichung mit "besser" eingeht.
Auch in der Schlossbrauerei Au-Halltertau achtet man die Tradition. Seit mehr als 400 Jahre kümmert man sich dort um die Herstellung eines köstlichen, ehrlichen und überregional begehrten Bieres. Genauer gesagt, kümmert sich namentlich der jeweilige Braumeister darum. Der Hofbraumeister Schweiger war der erste urkundliche genannte Braumeister von Au (1590). Damals saß noch Freiherr von Thurn auf dem Platz des Schlossherren. Dieser war der vierte Nachfolger der Grafen von Moosburg, die als erste Adelige von 990 bis 1281 im Schloss Au-Hallertau herrschten.
Seit 1846 regeln die Freiherren Beck von Peccoz im Schloss den Gang der Gänge und des Gärens, inzwischen in der sechsten Generation. Derzeit schaut Michael Beck von Peccoz darauf, dass in der Schlossbrauerei die Tradition weiter lebt aber auch, dass der nötige Blick in die Zukunft nicht vergessen wird, um die erfolgreiche Geschichte der Schlossbrauerei weiter zu schreiben.
Braumeister Stefan Ebensperger hilft ihm dabei. Mit seinem erlernten Wissen, seinem Geschick und dem nötigen Gefühl für das seit Jahrhunderten gern getrunkene Bier. Wenn Ebensperger eine Besuchergruppe vom Sudhaus bis zum Labor führt und jeden Schritt des Brauens erklärt, merkt man, wie viel Begeisterung und Hingabe ein Braumeister für seine über viele Generationen weitergegebene Aufgabe empfindet. Tradition ist natürlich auch ihm wichtig, vor allem das Reinheitsgebot. Weil man sich deswegen sicher sein könne, dass die Qualität der deutschen Biere gleich bleibe, sagt er stolz.
In Bayern war man sich schon früh bewusst, wie wichtig ein anständig gebrautes Bier ist. Im Mittelalter hatte Bier den gleichen Stellenwert wie das tägliche Brot, weil es ein keimfreies und kalorienreiches Lebensmittel ist, und die Menschen gaben damals schon etwa 20 Prozent ihres Lohns für den Erwerb von Bier aus. Am 23. April 1516 erließ der bayerische Herzog Wilhelm IV. das Reinheitsgebot beim Bayerischen Landständetag in Ingolstadt mit den Worten: "Wie das Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll." Und seit diesem Tag darf in Bayern das Bier nur aus Hopfen, Malz, Wasser und Hefe hergestellt werden. 1918 übernahm dann auch die Weimarer Republik das Reinheitsgebot - wohl auch, weil Bayern seine Republikszugehörigkeit von der nationalen Gültigkeit dieser Vorschrift abhängig machte.
Und so braut, schafft, lagert, prüft und bewahrt man in der Schlossbrauerei das gute Hallertauer Bier mit den nötigen Zutaten und der nötigen Zeit, wie es die früheren Schlossherren und -braumeister schon gemacht haben und die künftigen machen werden.

Hopfen macht den Geschmack
Bayern ohne Bier? Undenkbar! Bier ohne Hopfen? Unmöglich! Denn der Hopfen ist es, der im Bier für einen vollmundigen, leicht bitteren Geschmack, feines Aroma, Schaumstabilität und Bekömmlichkeit sorgt.

Pflanzen mit langer Kultur
Schon die Babylonier und Ägypter entdeckten Hopfen zur Bierherstellung. Allerdings war er damals noch eine Wildpflanze. Als Kulturpflanze wurde Hopfen erstmals 860 erwähnt - in Nandlstadt im Herzen der Hallertau. Seitdem ist Hallertauer Hopfen eng mit der Entwicklung der Braukunst in Bayern verknüpft.

Der Markt Au
Der Markt Au in der Hallertau liegt im Norden des Landkreises Freising und damit im südlichen Bereich der Hallertau. Da in den Auer Gemeindefluren der Hopfenbau seit Jahrhunderten eine bedeutende Stelle einnimmt und speziell der Auer Hopfen in ganz Deutschland und darüber hinaus sich einen Weltruf erworben hat, wird häufig die Ortsbezeichnung von Au noch mit der Bezeichnung „das Herz im Hopfengau“ ergänzt. Damit wird die zentrale Bedeutung des Marktes Au innerhalb der Hallertau herausgehoben. Der Markt Au i. d. Hallertau ist in einer langgezogenen Talmulde zu beiden Seiten des idyllischen Flüsschens Abens ausgebreitet. Das Ortsbild ist von stattlichen Bürgerhäusern und die Umgebung von Hopfenanlagen und Wäldern geprägt.




 

Link: http://www.auer-bier.de