Eine kleine Statistik

Besucher: 249949
Getestete Weissbiere: 314
Brauereien: 216

Wir haben zuletzt getestet am 21.10.2017:

Das Weissbier: Hellers Weizen

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 9,9,8,8,6,5

Farbe & Geruch: 8,8,7,7,7,7

Geschmack: 7,7,6,6,5,5

Nachgeschmack: 7,5,5,5,4,4

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

5.9745

Unser Fazit:

Weißbiere aus Köln waren bei uns bislang nicht so die Renner - auch hier reichte es nicht für allerhöchste Würden. Der Nachgeschmack tritt doch recht herb in den Vordfergrund und verhindert so ein besseres Abschneiden - okay!

 

MCS

Die Brauerei: Hellers Brauhaus Köln

Beschreibung: (Quelle: http://www.hellers-brauhaus.de)

Bio op Kölsch

Seit der Gründung der Brauerei entwickelte sich das Geschäft enorm weiter. Schon damals wurde die Brauerei mit dem Gedanken Bio-Bier zu brauen eröffnet und auch heute noch tragen alle Biere der Brauerei HELLER das Bio-Siegel (DE-ÖKO-013). Die Brauerei braut sechs verschiedene Biere: Kölsch, Wiess, Weizen, Pils, Maibock und Weizenbock. „Wir freuen uns, dass wir es bis hierhin geschafft haben. Zur Zeit brauen wir in etwa 4.000 Hektoliter Bier im Jahr und sind die einizge Kölsch-Brauerei, die weiterhin Zuwächse hat“, freut sich die Junior-Chefin Anna Heller über die Entwicklung der Kölner Brauerei.
Besonders stolz ist Anna Heller darauf, dass in jedem Jahr ein Azubi in der Brauerei ausgebildet wird. “In den vergangenen Jahren gehörten unsere Auszubildenden immer mit zu den Besten bei der Abschlussprüfung”, so die Brauerin, die ebenfalls im eigenen Betrieb gelernt hat. Das liegt sicherlich daran, dass hier noch alles von Hand gemacht wird und nicht wie in vielen Großbrauereien vom Computer gesteuert wird.
Im Braubetrieb arbeiten zur Zeit sechs Mitarbeiter. Ein Meister, ein Geselle, drei Auszubildende und ein Bierfahrer. Da muss jeder dem anderen unter die Arme greifen, wenn alles rund laufen soll. Hier werden die Säcke mit den Malz noch selber getragen, die Flaschen in die dafür vorgesehene Waschmaschine gestellt, ausgeleuchtet, abgefüllt, von Hand geschlossen und anschließend in Kisten verpackt, die Fässer befüllt und der LKW beladen. Immer ganz nah dran am Produkt.
Erhältlich ist das Flaschenbier der Brauerei in den Bio- und Hofläden in und rund um Köln. Wer das Bier einmal frisch vom Fass testen möchte, der kann sich in die zwei hauseigenen Lokalitäten, das HELLERS Brauhaus oder bei schönem Wetter in den Biergarten HELLERS Volksgarten begeben. Dort sind unsere Sorten HELLERS Kölsch, HELLERS Weizen und das HELLERS Wiess vom Fass, sowie das HELLERS Pils und der HELLERS Mai- bzw. Weizenbock aus der Flasche in ur-kölscher, gemütlicher Atmosphäre erhältlich. Seit Dezember 2013 haben wir zudem das HELLERS Alt im Programm, welches ebenfalls als Flaschenbier im Brauhaus oder der Brauerei erhältlich ist.

Die Geschichte der Brauerei HELLER


Alles begann im Stammhaus des Kabänes …
Der Grundstein zum Bau des Gebäudes in der Roonstraße 33, dem heutigen Sitz der Brauerei HELLER und des HELLERS Brauhaus, wurde bereits im Jahr 1888 gelegt. Von 1910 an betrieb Carl Breitwitsch seine Geschäfte in Sachen brauereitechnischem Bedarf im Haus in der Roonstraße. Hier wurden unter anderem verschiedene Bierfassverschlüsse entwickelt, patentiert und in Serie hergestellt. Bedingt durch den steigenden Platzbedarf wurde die Produktion von Breitwitsch nach Köln-Sürth ausgelagert. Nach der Auslagerung bezog der Spirituosenhersteller Carl Flimm die freigewordenen Räumlichkeiten. In den zur Spirituosen- und Liqueurfabrikation wie geschaffenen Gewölbekellern wurde mit Unterbrechungen bis 1975 „Flimms Kabänes“ destilliert. In diesem Jahr entdeckte auch Hubert Heller das Haus. Als Bierverleger und Gastronom war er schon lange auf der Suche nach einem geeigneten „traditionsreichen“ Sitz.

Über den Rottweiler und das Bierhaus zur Brauerei
Nach dem Erwerb des Hauses wurden zahlreiche Renovierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen von Hubert Heller gestartet. Alles unter der Maßgabe die ursprüngliche Bausubstanz fachgerecht zu restaurieren bzw. zu erhalten. Im ersten Schritt wurde dann die Gastronomie Rottweiler in der Roonstraße 33 angesiedelt, bis schließlich 1983 das „Deutsche Bierhaus“ in die Räumlichkeiten einzog. Hier wurden 17 verschiedene Fassbiere in historischer Atmosphäre angeboten. Der langgehegte Wunsch eine eigene Brauerei zu eröffnen, scheiterte zunächst an der Gesetzgebung. Außerhalb von Industriegebieten durften sich damals keine Brauereien ansiedeln. Nachdem dies geändert wurde, konnte Hubert Heller nach erneuten Umbaumaßnahmen 1991 den Traum von der eigenen Brauerei mit Brauereiausschank verwirklichen.

Steile Entwicklung
Bis zum heutigen Tag ist die Brauerei HELLER eine der wenigen Kölsch-Brauereien, die Zuwächse beim Bierverkauf verzeichnen kann. Das liegt sicherlich auch an dem Bio-Aspekt, ist in erster Linie aber der Beliebtheit des Bieres geschuldet. Zudem ist zum Jubiläum ein eigener Kräuterschnaps mit dem Namen „Kallendresser“ vorgestellt worden. Der Charm einer Hausbrauerei, Bio-Bier und die besondere Atmosphäre des HELLERS Brauhaus, locken viele junge und alte Menschen ins Kwartier Latäng. Wer Bio-Bier sucht, der wird hier fündig, denn alles steht unter dem Motto „Bio op Kölsch“.

HELLERS Weizen

...ist seit April 2006 in unserem Sortiment. Dieses obergärige Bier wird mit einer ganz besonderen Hefe gebraut und sowohl im Fass als auch in der Flasche naturtrüb abgefüllt. Seinem hohen CO2-Gehalt verdankt das Weizen seine Spritzigkeit.

5% vol. alc. | 12,5% Stammwürze
 

Link: http://www.hellers-brauhaus.de