Eine kleine Statistik

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Getestete Weissbiere: 314
Brauereien: 216

Wir haben zuletzt getestet am 21.10.2017:

Das Weissbier: Hofbräu Münchner Weisse

Typ:

Hell

So haben wir getestet:

Flasche: 5,5,6,6,7,6,5

Farbe & Geruch: 6,7,6,6,7,7,7

Geschmack: 6,6,7,7,7,7,7

Nachgeschmack: 6,7,7,7,8,7,7

Und so kam es zu der Gesamtnote von:

6.7260

Unser Fazit:

Ein Weißbier mit großem Namen und Anspruch, welches sich in allen Belangen leicht über dem Durchschnitt keine Schwächen erlaubt.

Die Brauerei: Hofbräu München

Beschreibung: (Quelle: www.hofbraeu-muenchen.de)

Nur die besten Rohstoffe...

Wasser: Das Brauwasser für die HB-Biere kommt aus unserem eigenen Tiefbrunnen. Gut 150 Meter gehen die Wasserrohre senkrecht unter die Brauerei, direkt durch die vielschichtige Münchner Schotterebene, unter der das Brauwasser sicher bewahrt vor Spritzmittelresten, Düngemittel, Schwermetallen und was der Umweltsünden mehr sind, vor sich hin plätschert. Dabei handelt es sich nicht um normales Grundwasser, sondern um Wasser, das im Voralpenland zurückblieb, als in jener erdgeschichtlichen Phase, die man Tertiär nennt, die Gletscher bis nördlich von München reichten. Seit vor der Steinzeit ist also dieses Wasser tief unter dem Boden konserviert und frisch wie am ersten Tag.
Malz: Gersten- und Weizenkörner (für's Weissbier) sind ein wichtiger, allerdings noch unfertiger Rohstoff bei der Bierherstellung. Jedes einzelne Korn enthält Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine, fest umschlossen von einer harten Hülse, der Spelze. Diese Inhaltsstoffe müssen für den Brauprozess aufbereitet werden. Dazu wird das Korn mit Wasser eingeweicht und beginnt zu keimen und zu wachsen. Diesen natürlichen Vorgang steuert der Mälzer allein durch die richtige Dosierung von Feuchtigkeit, Temperatur und Belüftung, also rein biologisch, das bedeutet, dass die Ergebnisse nicht durch chemische Zusätze korrigiert werden. Hat das Korn den richtigen Reifegrad erreicht, wird der Keimprozess unterbrochen, indem es getrocknet (in der Fachsprache: gedarrt) wird. Ab jetzt heißt das Korn "Malz". Je länger es gedarrt wird, desto stärker dunkelt es, was später ausschlaggebend für die Farbe des Bieres ist. Hofbräu München verwendet folgende Sorten: helles Gerstenmalz, dunkles Gerstenmalz, Caramalz (aromatisches Gerstenmalz), helles Weizenmalz, dunkles Weizenmalz und zwar insgesamt ca. 5.000 Tonnen im Jahr, die bei acht verschiedenen Mälzereien eingekauft werden und bis zum Gebrauch in den zehn brauereieigenen Malzsilos lagern.
Hopfen: In der Hallertau werden die vier Hopfensorten gezüchtet, die Hofbräu München für sein weltbekanntes Bier braucht: die Bitterhopfen "Northern Brewer" und "Magnum" sowie die milderen Aromahopfen "Hallertauer Perle" und "Select". Hopfengärten wie die in der Hallertau werden aus Stecklingen, den sogenannten "Fechsern", der weiblichen Pflanze angelegt. Sie ranken sich an sieben bis acht Meter hohen Metallgerüsten nach oben – interessanterweise immer nur rechts herum. Geerntet wird dieses "Grüne Gold" im August und im September. Dann wird der Hopfen getrocknet und gelagert, um danach in die Hopfenwerke zur Weiterverarbeitung gebracht zu werden. Hier werden von den gezüchteten, unbefruchteten, weiblichen Dolden die sogenannten "unedlen Bestandteile" entfernt, so dass, nachdem Stiele und Blätter entfernt wurden, nur noch eine leicht klebrige, gelblich-grüne Masse zurückbleibt: das Lupulin, in dem die hopfentypischen Bitteraromenstoffe enthalten sind. Dieser Stoff wird zu kleinen, drageeförmigen Klümpchen zusamengepresst, den sogenannten "Pellets". In dieser Form kann das Lupulin über mehrere Jahre bei einer Temperatur von maximal 10 Grad Celsius ohne Qualitätsverlust gelagert werden. Je nach Biersorte wird der Anteil der Hopfensorte variiert. So enthält ein Liter "Hofbräu Original" oder "Hofbräu Oktoberfestbier" etwa 1,0 Gramm, "Münchner Kindl Weissbier" ca. 0,8 Gramm Naturhopfen.
Hefe: Beim Bierbrauen kommen zwei Arten von Hefe zum Einsatz: die unter- und die obergärige. Die untergärige Hefe will's bei ihrer Arbeit kühl haben; 7 bis 9 Grad Celsius sind optimal. Da arbeitet sie dann sechs bis sieben Tage lang am Bier, bevor sie sich – wie der Name schon sagt – unten auf den Boden des Gärtanks absetzt. Die Produkte ihrer Arbeit heißen, "Hofbräu Original", "Hofbräu Dunkel", "Hofbräu Maibock", "Hofbräu Oktoberfestbier" und "Hofbräu Festbier". Die obergärige Hefe hingegen liebt es wärmer; bei Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad Celsius kommt sie so richtig auf Touren. Vier bis fünf Tage werkelt sie im Biersud und läßt sich dabei von der aufsteigenden Kohlensäure nach oben treiben, um ihrem Namen gerecht zu werden. Ihre "Kinder" heißen, "Münchner Kindl Weissbier" und "Hofbräu Schwarze Weisse". Hefen sind Einzeller, die sich selbst vermehren und den Geschmack des Bieres wesentlich beeinflussen. Deshalb züchtet Hofbräu München seine Hefestämme selbst in einer eigenen Maschinerie, der "Hefe-Reinzucht-Anlage". Damit garantieren die Braumeister von Hofbräu München, dass jeder HB-Fan den von ihm geliebten HB-Biergeschmack immer wieder antrifft und zwar Sud für Sud, Maß für Maß und Flasche für Flasche.

Historie

1589 Gründung des Hofbräuhauses
Wilhelm V., Herzog von Bayern (1579 – 1597), hat einen durstigen und anspruchsvollen Hofstaat. Dem ist das in München gebraute Bier nicht gut genug, so dass aus der niedersächsischen Stadt Einbeck ständig Bier nach München importiert werden muss. Wilhelm befiehlt seinem Hofstaat nachzudenken, wie sich Kosten und Vergnügen in ein Gleichgewicht bringen ließen. Am 27. September 1589 unterbreiten ihm die Kammermeister und Räte Ch. Strabl, A. Amasmeyr, S. Prew und G. Griesmair eine Idee: Warum nicht ein Brauhaus bauen. Wilhelm nimmt diesen Plan hocherfreut an und rekrutiert noch am selben Tag(!) den Braumeister des Klosters Geisenfeld, Heimeran Pongraz, als Planer, Bauherren und ersten Braumeister des Hofbräuhauses.
1602 HB braut Weißbier
Wilhelms Sohn und Nachfolger, Maximilian I. hat einen etwas anderen Biergeschmack als sein Vater und Vorgänger: Er steht weniger auf das schwere Braunbier, der zu seiner Zeit beliebteste Gerstensaft. Er ist nicht nur ein Feinschmecker, sondern auch ein kleines Cleverle, was Finanzen und Marketing angeht. Kurzerhand verbietet er allen anderen privaten Sudstätten, Weissbier zu brauen und sichert sich und damit seinem Herzoglichen Hofbräuhaus das Weissbiermonopol. Das bedeutet für den herzoglichen Hof nicht nur eine stattliche Einnahmequelle, sondern für Hofbräu München über 400 Jahre Erfahrung im Weissbierbrauen.
1607 Umzug
Wer Erfolg hat, hat's nicht leicht. Maximilian merkt es daran, dass sein Weissbier einen dermaßen reißenden Absatz findet, so dass die Brauerei am Alten Hof mit dem Biersieden gar nicht nachkommt. Immerhin braut das Herzogliche Hofbräuhaus im Jahr 1605 satte 1.444 Hektoliter Bier – für die damalige Zeit ein riesiger Biersee! Maximilian beschließt, die Weissbier-Brauerei auszulagern und läßt am Platzl eine neue Sudstätte errichten. An diesem Ort steht das Hofbräuhaus noch heute.
1610 Schankerlaubnis
So ein Neubau muss natürlich bezahlt werden. Maximilian, das Finanzgenie, erkennt, welches Potential im Weissbier steckt und macht den Durst seines Volkes zu barem Geld: Im Jahr 1610 erlaubt er offiziell, was vorher schon unter der Hand Gang und Gäbe war: Per Edikt gestattet er den Gastwirten Münchens, Bier aus dem Herzoglichen Hofbräuhaus zu beziehen und dieses nicht nur an die höfischen Bediensteten, sondern auch an das "gemeine Volk" auszuschenken. Das war der Startschuß für den Siegeszug der Biere von Hofbräu München.
1810 Das Oktoberfest
Der bayerische König Maximilian I. Joseph läßt sich nicht lumpen, als sein Sohn Ludwig seine Angebetete Therese von Sachsen-Hildburghausen ehelicht und spendiert am 17. Oktober 1810 für 40.000 Besucher ein Riesen-Fest. Der Höhepunkt ist ein Pferderennen über elf Kilometer Länge, das auf einer großen Wiese vor der Stadt ausgetragen wird. Maximilian I. Joseph gewährt gerne die Bitte, diese Wiese zu Ehren der Braut "Theresienwiese" zu nennen und das Fest jedes Jahr zu wiederholen. Da zu einem anständigen Volksfest eine deftige Verköstigung gehört, werden Gastronomiebetriebe und Ausschankstätten zugelassen, darunter eine des Königlichen Hofbräuhauses. Die königlichen Biersieder wollen Ihrer Majestät einen ganz besonderen Trunk kredenzen und beginnen zwei Jahre später, für dieses Fest ein Bier mit tiefgoldener Farbe, stärkerer Stammwürze und höherem Alkoholgehalt zu brauen: Das weltberühmte "Oktoberfestbier" von Hofbräu München.
1828 Öffentlicher Ausschank
Als sich die Münchner Privatbrauer und Wirte beschweren, dass sich außer den öffentlichen Bediensteten auch viele Normalbürger am königlichen Hofbräu-Bier ergötzen, erweist sich Ludwig I. als radikaler Menschenfreund: Per Dekret verfügt er den öffentlichen Ausschank und die Bewirtung im Hofbräuhaus – die Geburtsstunde des heutigen Hofbräuhaus-Betriebs am Platzl. 16 Jahre später, am 1. Oktober 1844, stellt Ludwig seine Menschenfreundlichkeit erneut unter Beweis:
Anstatt 6 1/2 Kreuzer kostet die Maß Hofbräu-Bier nur noch 5 Kreuzer, um, so Ludwig, "der arbeitenden Klasse und dem Militär die Möglichkeit zu geben, sich einen gesunden und wohlfeilen Trunk zu leisten."
1879 Ein eingetragenes Markenzeichen
Den Tatbestand des Plagiats, also schlicht des Ideen-Klaus, nennt man in der Werbung "Inspiration". Und von dem ganz eigenen Signet des Münchner Hofbräuhauses, lassen sich diverse andere Brauhäuser der deutschen Höfe "inspirieren". Um diesen Umstand zu unterbinden, läßt Brauereidirektor Johann Nepomuk Staubwasser dieses weltberühmte Markenzeichen erst beim Landgericht München und kurze Zeit später beim kaiserlichen Patentamt in Berlin "allein für die Firma Königl. Hofbräuhaus in München" anmelden. Die "Waren (sic !), für welche das Zeichen bestimmt ist", so die Patenturkunde, sind "selbstgebraute Biere in Gebinde und Flaschen".
1896 Neubau
Im Hofbräuhaus am Platzl wird es eng. Brauerei und Gaststätte unter einem Dach kann auf Dauer nicht gut gehen. Prinzregent Luitpold beschließt, die Brauerei aus dem Hofbräuhaus herauszunehmen und über den Lagerkellern an der Inneren Wiener Straße eine neue Sudstätte zu errichten. Am 22. Mai 1896 wird am Platzl der letzte Biersud angesetzt und am 2. Juni in den neuen Gärkeller gefahren. Die unbrauchbaren Einrichtungsteile werden verschrottet, neue angeschafft und alles Brauchbare innerhalb von 70 Tagen in die neue Brauerei gefahren, so dass am 10. August 1896 der erste Sud in der neuen Braustätte angesetzt werden konnte.
1935 Das berühmte Lied...
Wer kennt es nicht, das weltbekannte Lied "In München steht ein Hofbräuhaus – oans, zwoa, g'suffa!"? Diese musikalische Liebeserklärung an das berühmteste Wirtshaus der Welt stammt aus der Feder eines – Berliners. Zum Text seines Freundes Klaus Siegfried Richter aus Hindelang schrieb der Komponist Wiga Gabriel die Musik in einem Berliner Café. Sein Freund Wilhelm Gebauer aus Leipzig nahm es in seinen Verlag auf und stellte die Noten der bayrischen Blasmusik zur Verfügung, die 1936 auf dem Dürkheimer Wurstmarkt in der Pfalz für Stimmung sorgten und mit diesem Lied einen durchschlagenden Erfolg hatten. Im folgenden Karneval entwickelte sich die Nummer zum Faschingsschlager und trat ihren Siegeszug bis nach München ins Hofbräuhaus an.
1944 Der Krieg
Auch der berühmteste Bierausschank der Welt wird von der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges nicht verschont: In der Nacht zum 25. April 1944 treffen die ersten Fliegerbomben das Hofbräuhaus, bei drei weiteren Luftangriffen wird das Haus immer mehr zerstört. Als am 8. Mai 1945 die Waffen in Deutschland endgültig schweigen, ist im Hofbräuhaus nur noch ein kleiner Teil der Schwemme funktionsfähig, alle anderen Räume sind zerbombt.
1950 Nach dem Krieg
Das erste Oktoberfest nach dem zweiten Weltkrieg fand 1949 statt. 1950 war
ein Meilenstein in der Oktoberfestgeschichte, denn zum ersten Mal eröffnet der Oberbürgermeister der Stadt München, Thomas Wimmer, mit dem Anzapfen des ersten Fasses im Schottenhammel-Zelt auch offiziell das Oktoberfest.
Kurioserweise wurde sowohl 1950 als auch 1951 mit Steinkrügen von HB München angezapft - und nicht nur das: Auch das Oktoberfestbier, das in beiden Jahren zum Ausschank kam, wurde nicht wie bisher von der Spaten-Brauerei geliefert, sondern von Hofbräu München. Damals konnte sich die Familie Schottenhammel nicht mit der Spaten-Brauerei auf den Bierpreis einigen und bezog kurzerhand die benötigte Biermenge von HB.
Krügerettung: Trotz der massiven Luftbombardements im Zweiten Weltkrieg durch die Alliierten, bei denen auch das Hofbräuhaus am Platzl fast vollständig zerstört wurde (siehe 1944) blieben einige Hundert Krüge in den Kellern des Hofbräuhauses am Platzl vollständig erhalten. Selbstverständlich wurden diese wichtigen Ausschankgefäße sofort in Sicherheit gebracht und aufgestapelt.
1958 Wiederaufbau
Im Herbst 1945 übernimmt Valentin Emmert als erster Wirt nach dem Krieg die Hofbräuhaus-Ruine. Notdürftig flickt er die zerstörten Räume wieder zusammen, so dass der Gastronomie-Betrieb aufrecht erhalten werden kann. Auch in der Brauerei in der Inneren Wiener Straße wird gebaut: Die Sudstätten sind zu 60% zerstört, aber die Nachfrage nach Hofbräu-Bier bleibt ungebrochen. Im Jahre 1958, zur 800-Jahr-Feier der Stadt München, wird der Festsaal neu eröffnet und die Renovierungsarbeiten damit abgeschlossen.
1972 Auf der Wies'n
Auf dem Oktoberfest wird das neue Hofbräuhaus-Festzelt vorgestellt, die größte Festhalle auf der Wiesn. Bei einer Länge von 82 und einer Breite von 62 Metern überdacht sie eine Fläche von 5.084 Quadratmetern, zu denen noch etwas mehr als 2.000 Quadratmeter Biergarten kommen. So bietet das neue Festzelt knapp 10.000 Oktoberfest-Besuchern Platz. Und die bringen gewaltig Durst und Hunger mit: So werden während des 16-tägigen Oktoberfestes im HB-Zelt rund 5.500 Hektoliter Bier ausgeschenkt und rund 70.000 Portionen Hendl, 5.500 Portionen Schweinshax'n, 8.500 Portionen Schweinswürstel und 2.800 Portionen Spareribs verzehrt.
1988 Die neue Brauerei
1980 macht der Freistaat Bayern Pläne, die Brauerei an den Stadtrand zu verlagern, im September 1986 erfolgt der erste Spatenstich am neuen Standort München-Riem, am 23. November 1988 die feierliche Einweihung des 76 Millionen Mark teuren Neubaus. Ein eigener Tiefbrunnen zur Brauwassergewinnung, optimale Verkehrsanbindung an Schiene und Straße sowie eine maschinelle Ausstattung auf dem neuesten Stand der Technik machen aus der auf eine Jahreskapazität von 250.000 Hektolitern ausgelegten Hofbräuhaus-Sudstätte eine der modernsten Brauereien Europas.
1995 Erweiterung
Um die steigende Nachfrage im In- und Ausland befriedigen zu können, muss die Brauerei bereits sieben Jahre nach ihrer Erbauung erweitert werden: Zu den 51 bereits bestehenden Lagertanks kommen im August 1995 vier neue mit einer Gesamtkapazität von 6.720 Hektolitern dazu. Damit hat Hofbräu München sein gesamtes Tankvolumen auf einen Schlag um 15,7% gesteigert.
In Hongkong entstand ein Hofbräuhaus im Franchise-System mit einer eigenständigen, von Hofbräu München ständig überwachten Gasthausbrauerei, in der HB-Bier nach Original-Rezepturen gebraut wird. Dieses Vertragssystem liefert den örtlichen Betreibern das Know-How, das sich Hofbräu München in über 400 Jahren Brauereierfahrung aneignen konnte.
1997 100 Jahre Hofbräuhaus
Am 3. November 1997 findet in der Münchner Innenstadt ein rauschendes Fest statt: Das Hofbräuhaus feiert seinen Hundertsten Geburtstag in seiner jetzigen äußeren Gestaltung und in seiner Funktion als Gaststätte. Hunderte von Stammgästen prosten sich mit dem extra zu diesem Anlaß gebrauten Jubiläumsbier zu und trinken auf das Hofbräuhaus – das berühmteste Wirtshaus der Welt!
2001 Ein neues Gewand
Nach genauen Überlegungen und einer umfangreichen Marktforschung wurde das Erscheinungsbild von Hofbräu München komplett überarbeitet. Unter dem Slogan "Hofbräu: Mein München" entstanden eine neue Werbelinie und neue Etiketten, die Hofbräu München in das neue Jahrtausend führen.
2003 HB goes America
Hofbräu München wagt den Schritt über den großen Teich, denn Erfolg kennt keine Grenzen. Im Frühjahr 2003 wird auf Grund der hohen Popularität in den USA, in Newport (Kentucky), eine Minibrauerei im Stiel des Hofbräuhauses eröffnet.
2007 400 Jahre HB
1607 verlegte der bayerische Herzog Maximilian I. die florierende Weißbier-Brauerei vom Alten Hof an die neue Sudstätte am Platzl, wo bis 1896 Bier gebraut wurde.
1897 wurde das Hofbräuhaus am Platzl komplett umgebaut und so wie wir es heute noch kennen, als Gaststätte wieder eröffnet.
Zum 400-jährigen Geburtstag überreichte der bayerische Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Kurt Faltlhauser symbolisch die Figurine des Braugehilfen Julius, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Nordgiebel des berühmten Hofbräuhaus-Erkers stand.
2008 wird sie, nach 60 Jahren, wieder an Ihren alten Platz zurückkehren.

Münchner Weisse

Einst war es herzogliches Privileg, Weissbier zu brauen. Und für fast 200 Jahre hatte Hofbräu München dieses Exklusivrecht und somit in Bayern das Weissbiermonopol.
Aber auch ohne Monopol ist das Münchner Weissbier etwas ganz Besonderes. Denn was gibt es Schöneres, als den Durst mit einem feinhefigen Weissbier zu löschen und dabei prickelnde Spritzigkeit zu erleben. Bei einem Alkoholgehalt von ca. 5,1% Vol. ein erfrischendes Vergnügen!
Typ: Obergärig, helles Weissbier / Weizenbier

Link: www.hofbraeu-muenchen.de